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Московский политехнический университет

Schippern im Tempo der Sonne
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10.07.2018
СМИ: Moz.de

Wildau (MOZ) Ganz so freigiebig gab sich die Sonne am Sonnabend zwar nicht, dennoch war ihre Kraft ausreichend, um den teilnehmenden Wasserfahrzeugen der diesjährigen Solarbootregatta am Werbellinsee in Wildau genügend Geschwindigkeit zu verleihen.

Austragungsort und Startpunkt war, wie immer, das Gelände des Kanuklubs Finow. Martin Burkert vom Solarbootverein Berlin-Brandenburg, der die Veranstaltung alljährlich organisiert, zeigte sich zufrieden mit den äußeren Bedingungen.

Insgesamt 17 teilnehmende Boote, darunter erstmals fünf Teams aus Russland, wetteiferten in den zwei Kategorien Slalom und Langstrecke um Bestzeiten. Die weiteste Anreise mit mehr als 5 000 Kilometern hatte dabei das Team von Vadim Nikolaijewitsch Platonow aus Nowosibirsk.

 

© Foto: Matthais Wagner

Jedes Solar-Wasserfahrzeug stellt eine individuelle Konstruktion. Lediglich der Solarantrieb ist das verbindende Glied. Neben der Geschwindigkeit war, insbesondere im Rahmen der Slalomwertung, auch eine gehörige Portion Geschicklichkeit gefragt. Die Intention der Veranstaltung geht allerdings weit über ein bloßes Bootsrennen hinaus, stellte Hartmut Ginnow-Merkert, Vorsitzender des Solarbootvereines Berlin-Brandenburg und Organisator der Regatta, einmal mehr heraus. Wer sich für Elektromobilität auf dem Wasser interessiere, habe hier die Gelegenheit sich zu informieren, so der Professor im Ruhestand. Das sei gelebte Umweltbildung, insbesondere für Kinder und Jugendliche, stellte Ginnow-Merkert heraus.

Bereits im Jahre 2009 hatte er in den USA auf dem Lake Minnetonka das erste amerikanische Solarbootrennen ins Leben gerufen. Der Industriedesigner hat in den Vereinigten Staaten viele Jahre eine Lehrtätigkeit ausgeübt, bevor es ihn zurück nach Deutschland und letztendlich nach Finowfurt zog. Vor diesem Hintergrund gibt es auch seit Längerem eine enge Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule in Wildau bei Potsdam.

In der abschließenden Gesamtwertung siegten die deutschen Boote souverän, allen voran die „SunCatcher“ der Technischen Hochschule Wildau. Den nach dem Berliner Physiklehrer benannten Sonderpreis erhielt das schnelle Gleitboot „Flying Dutch“ der Universität Moskau.

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